Füllung für Mürbeteigtörtchen
Juli 31, 2008
Inspiration ist alles, sagt man. Gerade beim Kochen und Backen. Bei der Durchsicht meines Bücherregals bin ich auf ein altes Schätzchen gestoßen, das zwar aktuell nicht aufgelegt wird, antiquarisch aber durchaus noch erhältlich ist. Gemeint ist Ursula Winningtons "Ein Leib- und Magenbuch". In diesen kulinarischen Notizen verbindet sie jede Menge witziger und spannender Geschichten und Informationen rund ums Kochen und Essen mit Rezepten, bei denen mir der Zahn tropft.Zum Beispiel weist sie auf ein Rezept aus einem englischen Kochbuch von 1147 (kein Tippfehler!) hin, bei dem ich mich direkt frage, wann denn wohl Kochbirnenzeit ist. Oktober, oder?
Füllung für Mürbeteigtörtchen:
1 kg Kochäpfel
500 g Kochbirnen
60 g Rosinen
1-2 kleingehackte getrocknete Feigen
1 TL Zimt
1 Prise Muskatnuss
2 EL Wasser
Alles in einen großen Topf geben und bei kleiner Flamme und gelegentlichem Umrühren zu Mus kochen. Am Ende mit einer Prise Safran würzen.
Ich will Oktober. Und jemanden kennen, der einen Apfel- und einen Birnbaum im Garten hat!
PS: Was mit den Mürbeteigtörtchen ist? Dafür habe ich genug Rezepte, mal sehen, für welches ich mich da entscheide.
Kurz vor dem Wochenende eine kleine Anregung für den Nachmittagskaffee. Hier meldete sich die Tage Kaffeebesuch an, und da ich der Versuchung, zum Kaffee einen selbstgezauberten Kuchen zu reichen, nicht widerstehen konnte, gab es also einen Napfkuchen. Leider hat er nicht lange vorgehalten. Dass es wirklich Leute gibt, die sowohl den
"Ist Napfkuchen besser als Napfsülze?" vollständig lesen »
"Machst du mir einen Apfelkuchen?" hat er gefragt. Verlegen wollte ich ablehnen, es waren ja nur noch drei Äpfel da. Doch dann fiel mir ein, dass ich ja früher bereits mit Apfelmuskuchen experimentiert hatte. Und dass man das bestimmt gut mit frischen Äpfeln verknüpfen könnte. Gedacht, getan!