Salbeipute mit Tomatenbett

Juni 15, 2012

ZutatenLos gehts wie immer mit den Zutaten. Für vier Portionen benötigt man:

Salbeipute mit Tomaten:
4 Putenfilets
8 Tomaten
2 Mozarella
12-16 Salbeiblätter
4 EL Olivenöl
körniger Dijonsenf

Kartoffelbrei:
2 kg Kartoffeln, am besten mehlig kochende
100 g Butter (je nach Geschmack auch etwas mehr)
ca. 1/4 l Milch
Muskat
Salz


Kartoffeln schälenGanz klassisch starten wir mit dem Schälen der Kartoffeln. Ich lege mir hier gern eine alte Zeitung oder dergleichen unter, dann kann ich die Schalen am Ende schnell einschlagen, und sie landen müffel- und matschfrei im Müll. Zum Schälen verwende ich einen Sparschäler und für kompliziertere Stellen ein kleines Messer.


Kartoffeln aufsetzenSind die Kartoffeln geschält, können sie je nach Größe noch einmal in Stücke geteilt werden, dann garen sie schneller durch. Recht hilfreich sind etwa teelichtgroße Stücke, kleinere "zermatschen" gern, größere brauchen in etwa ewig, bis sie gar sind. Dann kurz abbrausen, um die Erdreste abzubekommen, in einen Topf mit Salzwasser geben (ca. 1-2 TL Salz pro Liter Wasser). Den Topf etwa so wählen, dass noch genügend Platz zum späteren Weiterverarbeiten bleibt - also mindestens noch 5 cm Rand oberhalb der Wasserlinie. Den Topf nur auf den Herd stellen (da ist er aus dem Weg), noch nicht kochen!


Tomaten würfelnDie Tomaten mit kaltem Wasser abwaschen und auf dem Arbeitsbrett in Würfel schneiden. Die fertigen Würfel auf einen tiefen Teller oder in eine Schüssel geben, diese kann einen Moment beiseite gestellt werden.


Mozarella in Scheiben schneidenJetzt den Mozarella in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls auf einen Teller geben, das Arbeitsbrett abspülen.


Salbei hackenDie Salbeiblätter von den Stielen zupfen, mit kaltem Wasser abbrausen und kleinhacken. Ebenfalls ein einem kleinen Schüsselchen beiseitestellen. (Das Foto habe ich etwas zu spät gemacht, da war ein Teil des Salbeis schon auf den Tomaten verteilt, daher sieht die Menge etwas wenig aus.)


Fleisch trockentupfenNun noch die Putenbrustfilets waschen und trockentupfen. Ich benutze dafür gern meine Küchenvielzweckwaffe, nämlich ein kochbares Geschirrtuch, das nach Gebrauch gewaschen wird.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um den Kartoffeltopf auf den Herd zu setzen. Einmal schnell bis zum Kochen hochheizen, dann so weit runterregeln, dass das Wasser gerade eben noch kocht. Gar sind die Kartoffeln, wenn man beim Hineinstechen mit einem kleinen Küchenmesser keinen nennenswerten Widerstand mehr spürt - das ist ca. 20 Minuten nach dem ersten Sieden der Fall. Und Achtung, am besten mit geschlossenem Deckel kochen, dann kann man die Flamme kleiner halten (aka den Temperaturregler weiter runter drehen). Und noch mal Achtung: Kartoffeln kochen wegen der enthaltenen Stärke gern über, daher gerade am Anfang einen Blick auf den Topf haben.


Auflaufform einfettenDa alle anderen Zutaten auch vorbereitet sind, können sie in der Auflaufform aufgeschichtet werden. Dazu wird als erstes eine passende Form mit Olivenöl eingefettet. Hier unbedingt darauf achten, dass die Form nicht zu klein ist. Zum Ausprobieren kann man alle vier Putenscheiben nebeneinander legen und dann sehen, in welche Form sie am besten passen.


Salbei auf TomatenwürfelnIn die gefettete Form kommen die Tomatenwürfel. Diese mit etwa 2/3 des Salbeis bestreuen, mit Salz und Pfeffer würzen und das restliche Öl darübergießen.


Putenbrust, Senf, SalbeiNun die Putenfilets auflegen, mit Senf bepinseln und mit dem verbliebenen Salbei bestreuen.


Im OfenZu guter Letzt die Mozarellascheiben auf dem Fleisch verteilen und ab in den Ofen. In den meisten Fällen bewährt sich hier die mittlere Schiene.


Ofen in AktionDas Essen bleibt im Umluftofen bei 190 Grad (210 Grad Ober/Unterhitze oder Gas Stufe 4) für etwa 25 Minuten im Ofen. Das Essen ist gar, wenn der Mozarella zart gebräunt ist.


Zutaten KartoffelbreiIn der Zwischenzeit den Tisch decken und eine Servierschüssel für den Kartoffelbrei bereitstellen. Die Milch und die Butter erwärmen (Mikrowelle oder Herd) und ebenfalls bereitstellen.


Kartoffeln abdampfenSind die Kartoffeln gar, wird das Wasser abgegossen und der Topf kommt für einen Augenblick mit einem Küchentuch auf den Herd zum Abdampfen - die Restwärme der abgeschalteten Herdplatte reicht völlig. Beim Abdampfen entweicht ein guter Teil des noch in den Kartoffeln verbliebenen Wassers, die Kartoffeln matschen nicht so.

Kartoffeln stampfenNun den Topf vom Herd nehmen und mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln zu einem gleichmäßigen Mus stampfen.


Stampfkartoffeln glattrührenEin Handrührgerät mit Schneebesen bestücken und die Masse bei mittlerer Geschwindigkeit glattrühren. Dabei die heiße Milch und die flüssige Butter zufügen. (Erst etwas Milch, dann die Butter, dann noch so viel Milch, dass die Masse die gewünschte Konsistenz hat.) Je nach Geschmack mit Muskatnuss würzen.


Zartgebräunt kommt das Essen aus dem OfenMit etwas Glück ist dies der Augenblick, in dem das Essen im Ofen fertig ist. Dann kann der Kartoffelbrei direkt in die Servierschüssel gefüllt und mit der Auflaufform aufgetragen werden. Guten Appetit!

Tipp: Sollte das Essen im Ofen bereits früher fertig sein, den Ofen ausschalten und die Form mit Alufolie abdecken, damit das Essen warm und vor allem saftig bleibt. Ist hingegen der Kartoffelbrei vor dem Ofen fertig (und tunlichst noch im Topf), am besten schnell wieder mit dem Küchentuch abdecken und auf der restwarmen Herdplatte warmhalten.



Verwendetes Equipment:
1 Sparschäler
1 kleines Küchenmesser
1 großes Allzweckmesser
1 Kartoffelstampfer
1 (Silikon-) Pinsel
1 Arbeitsbrett
2 Küchentücher
1 Auflaufform
1 Topf ca. 4 Liter
1 Handrührgerät

Gesamtzeit: ca. 45 Minuten

Ofenzeit: ca. 25 Minuten auf der Mittelschiene bei 190 Grad Umluft (210 Grad Ober-/Unterhitze, Gas Stufe 4)


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Weblog: vvv.koehntopp.de
Aufgenommen: Jun 15, 13:11

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So, 17.06.2012 15:50
Gefunden habe ich es ja dann dort auch. Erwartet und ge sucht habe ich vorher an dive rsen anderen Stellen, da [...]
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Nette Idee, für mich aber unbr auchbar solange man nicht Ding e wie "Kein Fisch / Keine Meer esfrüchte" konfigurieren kann.
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