Eiszeit reloaded
Juli 29, 2008
Wie immer bei einem Rezept für Eis ist die Anzahl der Zutaten angenehm klein, genau genommen brauchen wir:1/2 Honigmelone (ca. 200-250 g Fruchtfleisch)
150 ml Vollmilch
100 g Joghurt
1 Ei
70 g Zucker
1 TL Zitronensaft
Am besten einen griechischen oder türkischen Joghurt nehmen, die haben ca 10 % Fettanteil - und dieses Fett brauchen wir, um das ganze zu binden und einen Geschmacksträger zu haben. Mit fettigerem Joghurt wird unser Eis also am Ende cremiger. Auf gar keinen Fall eins der diversen Low-Fat-Produkte verwenden, die sind der absolute Fehlgriff für die Eiszubereitung. Es bietet sich übrigens an, alle Zutaten möglichst kalt zu verarbeiten.
Die Melone halbieren, mit einem Esslöffel die Kerne entfernen.
Dann mit dem Löffel das Fruchtfleisch herausholen (spart die ganze Herummatscherei, wenn man die Melone schälen wollte). Vorsichtshalber noch mal nachwiegen - mehr als 250 g Fruchtfleisch sind kontraproduktiv, eher bei 200 g bleiben und den Rest einfach so naschen.Wer einen Mixer sein eigen nennt, hat es nun einfach: alle Zutaten rein, anstellen, Joghurt-Melonen-Mix herstellen lassen und ab in die Eismaschine. Wer keinen Mixer hat, zerkleinert das Fruchtfleisch nun mit der Gabel, ist die Melone reif, lässt es sich hervorragend zerdrücken. Ein wenig Zitronensaft drüberträufeln, das intensiviert den Geschmack und verhindert die Oxidation des Fruchtfleischs.
Das Ei trennen, Eigelb, Zucker und Joghurt cremig schlagen, Milch hinzugeben, noch einmal schaumig rühren. Jetzt die zerdrückte Melone hinzugeben, erneut gut rühren.
Das Eiweiß steif schlagen (eine kleine Prise Zucker oder Salz dabei nicht vergessen!) und zur cremigen Masse hinzugeben.
Mit dem Schneebesen unterziehen (das Eiweiß macht noch ein wenig Volumen) und ...
... ab damit in die Eismaschine. Je nach Maschine rührt das jetzt ein Weilchen, das Eis ist richtig, wenn es nicht sofort vom Finger tropft, sondern eine gewisse Festigkeit besitzt und so langsam im Mund schmilzt.Und nicht vergessen, wer zuviel zwischendurch nascht, hat hinterher kein Eis mehr!
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Das mit dem Sommer und dem Eis ist ja immer eine feine Sache. Das einzige, was man beachten muss, ist, dass man genug Ideen hat, wie man denn ein möglichst erfrischendes Eis hinbekommt, denn ist es zu süß, hat man zwar kurzfristig etwas kaltes im Magen, aber gleichzeitig auch unangenehm Durst. Ich habe mich daher an die alte Faustregel gehalten, dass es eine gute Idee ist, mehr Joghurt zu verwenden, je wärmer es wird. Daraus kann man sowieso eine Menge spannender Dinge herstellen, aber dazu ein andernmal. Heute gibt es erst einmal Melonen-Joghurt-Eis.