Tomatensuppe in 10 Minuten

Juli 09, 2008


Zutaten:
500 g passierte Tomaten
500 ml Wasser
100 g Reis
1 mittelgroße Zwiebel
2-3 EL Öl (z.B. natives Olivenöl, das ergibt eine interessante Note)
100 g Saure Sahne
Gewürze (Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Majoran nach Geschmack)



Zuerst den Reis mit ausreichend Wasser aufsetzen. Dabei Hitze geben, bis das Wasser kocht, dann mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze köcheln lassen. Das hat zwei Vorteile, zum einen spart es Energie und, viel pragmatischer!, es bewahrt vor lästigem Überkochen des Reiswassers.



In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, halbieren ...



... in Streifen schneiden (geschickterweise hat man beim schälen und halbieren die Wurzelverbindung dran gelassen. Wenn man das tut, hat mans beim Streifen schneiden einfacher, da die Zwiebel nicht auseinanderfällt, so man nicht jetzt noch die Wurzelseite zerschneidet) ...



... und zu Würfeln verarbeiten. Die Spitzenköche schneiden da immer noch mal waagerecht in die Zwiebel, ich muss allerdings gestehen, dass sich mir der Sinn dieser Aktion bislang nicht wirklich erschlossen hat, ich erhalte auch ohne die waagerechten Schnitte brauchbare Zwiebelwürfelchen.



Nun in einem zweiten Topf etwas Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel dazugeben und ...



... anbraten, bis sie Farbe gezogen haben. Farbe ziehen bedeutet, dass sie ein klein wenig gebräunt sind, nicht jedoch angebrannt!



Die passierten Tomaten und das Wasser dazugeben. Alles aufkochen und dann nach geschmacklicher Vorliebe würzen. Ich gebe meist kräftig Pfeffer, eine Prise Salz, etwas Thymian und je nach Tageslaune Oregano und/oder Majoran dazu. Die Würzung darf ruhig ein wenig kräftiger ausfallen, da sie später von der sauren Sahne abgeschwächt wird. Im Zweifelsfall kann man aber später immer noch nachwürzen, zu viel des Guten ist allerdings eher schwierig auszugleichen.



Den fertigen Reis (bitte für die exakte Kochzeit auf die Packung schauen und natürlich probieren!) abgießen. Dazu schrägt man den Topfdeckel gerade so weit an, dass das Wasser bei gekipptem Topf abfließen kann, der Reis jedoch im Topf verbleibt. Vorher Topflappen bereitlegen!



Den Reis zur Tomatensuppe dazugeben, unterrühren, kurz aufkochen lassen. Dann die saure Sahne dazugeben, ebenfalls kurz aufkochen lassen, im Zweifelsfall noch einmal abschmecken.

Mit ausreichender Übung beim Kochen reichen die entstehenden kleinen Pausen, um den Tisch zu decken. Die Suppe kann also direkt serviert werden. Guten Appetit!


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Den Rest kriegt man aber eher selten in 10 Minuten fertig, da würde ich schon eher 15 Minuten veranschlagen ;-) Aber ansonsten .. probier ich das doch mal in Kürze aus mit der Suppe.

Zudem sind die einfachen Gerichte oftmals die leckersten.

Mittwoch, 9. Juli 2008 um 07:57 (Link) (Antwort)

Mh, das ist feines Zeugs. nachkoch

Mittwoch, 9. Juli 2008 um 08:38 (Link) (Antwort)

Ich würde in die Tomatensuppe noch einen Esslöffel (dezenten) Honig geben, das wirkt der Säure (und damit dem säuerlichen Geschmack) der Tomaten entgegen. Bei passierten Tomaten ist das nicht so wichtig, bei frischen Tomaten würde ich es aber empfehlen.

Ansonsten habe ich das Käsekuchen Rezept ausprobiert und mit Johannisbeeren variiert. Und den Burger auch, aber ohne den Ketchup und auch schon in ungezählten Varianten.

Mittwoch, 9. Juli 2008 um 09:10 (Antwort)

Statt Honig geht auch etwas Rohrzucker sollte man mal keinen Honig zur Hand haben, denn das bewirkt das selbe.

Mittwoch, 9. Juli 2008 um 12:47 (Link) (Antwort)


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