Ist Napfkuchen besser als Napfsülze?

Juli 03, 2008


Die Zutatenliste ist angenehm kurz:
1/2 Würfel Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
250 g Magerquark
60 g Zucker
350 g Mehl
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei
1 Prise Salz
40 g Butter
200 g Rosinen
etwas Puderzucker zum Bestäuben



Hefe, Quark und Zucker miteinander verrühren. Auf diese Mischung das Mehl sieben. Darauf alle weiteren Zutaten geben.



Alles gut verrühren. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Handrührgerät ausgezeichnet, man kann natürlich auch eine Küchenmaschine mit Knethaken ausstatten oder alles per Hand machen.



Die Schüssel mit dem gekneteten Teig mit einem Tuch abdecken und eine Stunde an einen warmen, nicht zugigen Ort stellen. Danach hat der Teig sein Volumen deutlich vergrößert und kann weiterverarbeitet werden. Ihn etwas länger stehen zu lassen, schadet im Normalfall nicht. Derweil die Napfkuchenform fetten.



Nun den Teig auf die mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen (damit man nicht am Teig kleben bleibt) gründlich durchkneten. Wenn der Teig an der Arbeitsfläche festklebt, ein wenig Mehl nachstreuen. Er ist "fertig", wenn er sich leicht samtig und feucht anfühlt.



Aus dem Teig eine Rolle formen ...



... und in die gefettete Napfkuchenform legen.



Die Form mit dem Tuch abdecken und den Teig noch einmal 30 Minuten gehen lassen.



Danach ist er deutlich größer und kommt bei



200 Grad für



30 Minuten in den Ofen. Da wir es hier mit einem Hefeteig zu tun haben, sollte Umluft nicht eingeschaltet werden, da die Krume sonst zu fest wird. Ob der Kuchen fertig ist, lässt sich mittels eines hineingepiekten Holzstäbchens herausfinden - kleben daran Teig"strähnen", ist der Teig noch nicht durch, kleben daran maximal kleine Krümel, kann der Kuchen aus dem Ofen.



Den fertigen Kuchen aus der Form auf ein Brett "stürzen", mit Puderzucker überstäuben und auskühlen lassen. Achtung: Wird der Kuchen vor dem Auskühlen angeschnitten, ist die Schnittfestigkeit extrem gemindert und man drückt ihn eher zusammen als dass man ihn schneidet.

Die Geduld beim Abwarten wird auf jeden Fall mit einem hocharomatischen Kuchen belohnt!


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Kommentare

thegap zu Zwiebelkuchen
So, 03.08.2008 18:40
Also, ich hab zwar grade erst gegessen, aber bei den Bildern krieg ich glatt schon wieder HUNGER :)
Do, 31.07.2008 16:39
Birnen? Aepfel? Hier. Die Aepf el knallen mir schon regelmaes sig auf den Kopf wenn ich drun ter her laufe ...
Mi, 09.07.2008 14:47
Statt Honig geht auch etwas Ro hrzucker sollte man mal keinen Honig zur Hand haben, denn da s bewirkt das selbe.
Mi, 09.07.2008 11:10
Ich würde in die Tomatensuppe noch einen Esslöffel (dezenten ) Honig geben, das wirkt der S äure (und damit dem säue [...]
Mi, 09.07.2008 10:38
Mh, das ist feines Zeugs. nac hkoch

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